Rahmenprogramm

09:00

Eröffnung der EXPOsenio 2018

Franziska Roth, Regierungsrätin Kanton Aargau
Regula Dell'Anno-Doppler, Stadträtin Baden


Martin Langenbach, Präsident Seniorenrat Region Baden (SRRB)

Musikalische Umrahmung mit der Jazzband Many Beers After

 

 

10:00

Wie wir morgen leben - Denkanstösse für das Zeitalter der Langlebigkeit

Mit der steigenden Lebenserwartung und den Fortschritten der digitalen Welt eröffnen sich unzählige neue Möglichkeiten zur Gestaltung unseres Lebens. Als Folge wächst aber auch die Notwendigkeit, sich mit den neuen Möglichkeiten der Lebensgestaltung auseinanderzusetzen und zu entscheiden, was wünschenswert ist und was nicht. Es braucht eine neue Matrix für das Leben im 21. Jahrhundert und Denkanstösse wie wir unser Leben in den nächsten Jahren gestalten wollen. Was möglich wäre und wie die Schweizer heute zu diesen Themen stehen, erfahren sie in diesem Referat.

Stephan Siegrist, Dr. sc. ETH Zürich, Think Tank W.I.R.E.
Stephan Berthoud, lic. phil. psych., Swiss Life Zürich AG

11:00

Der gläserne Mensch - was sagt das Recht dazu?

Die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht es, grosse Mengen von Daten über Personen zu speichern und zu bearbeiten. Demgegenüber bezweckt der Datenschutz als Regulativ den Persönlichkeitsschutz jener Personen, über welche Daten bearbeitet werden. Neben den Änderungen auf eruopäischer Ebene ist auch eine Datenschutzrevision in der Schweiz geplant. Inhaltlich sind, wenn man den Vorentwurf mit dem geltenden Datenschutzgesetz der Schweiz vergleicht, einige interessante Änderungen geplant. Personenbezogene Daten spielen dadurch eine immer grössere Rolle. Die Fragen lauten nun; Wie schütze ich meine Daten und wie kann ich mich adäquat darauf vorbereiten?

Ursula Sury, lic. iur. Rechtsanwältin, Professorin an der Hochschule Luzern

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12:00

Digitale Senioren – Potenziale und Barrieren der neuen digitalen Technikwelt

Moderne technische Geräte und das Internet gehören heute zum Alltag des Menschen. Dennoch zeigt sich, dass ältere Personen seltener als jüngere ein Smartphone besitzen oder das Internet nutzen. Neben den möglichen Barrieren zeigen sich aber auch Potenziale der Techniknutzung, z.B. in der Alltagsassistenz, Sicherheitstechnik oder mobilen Gesundheitsmessung. Der Vortrag nimmt sich der unterschiedlichen Akzeptanz von Technik am Beispiel der Internetnutzung an und diskutiert anhand von Befragungsdaten aus der Schweiz die Potenziale und Barrieren der neuen Internet- und Technikwelt für ältere Menschen.

Alexander Seifert, Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie

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13:00

Mehrwerte für die ältere Generation schaffen

Partizipation und gesellschaftliche Relevanz sind die Mehrwerte, die seniorweb.ch, die Internetplattform für die Generation 50 plus, schaffen will. Mit ihren Angeboten und Dienstleistungen will seniorweb.ch das freiwillige Engagement fördern, den Generationenzusammenhalt stärken, die Lebensqualität im Alter verbessern und zu lebenslangem Lernen motivieren. Seniorweb verfügt über ein eigenes Lerncenter in Zürich, in welchem digitale Kenntnisse für die ältere Generation vermittelt werden, über eine eigene Redaktion, die über Themen von gesellschaftlicher Relevanz berichten, und über Diskurs-Foren, in denen sich die User austauschen können.

Linus Baur, Leiter Redaktion und GL-Mitglied Seniorweb AG

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13:30

Die Kundenbedürfnisse ins (digitale) Zentrum stellen

Die neuen technologischen Möglichkeiten sollen die Beziehung zwischen Kunde und Bank vereinfachen. Dabei sind (vermeintliche) Herausforderungen wie persönliche Nähe und digitale Entfremdung, fortgeschrittenes Alter und Nutzungsverhalten digitaler Medien sowie Freude am Neuen und Angst vor Ungewissheit durch eine Bank als Dienstleiter geeignet zu adressieren. Pascal Koradi zeigt auf, wie die Aargauische Kantonalbank diese Themen bearbeitet.

Dr. Pascal Koradi, Direktionspräsident Aargauische Kantonalbank

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14:30

Wie Thermalbaden zu einem Element der Lebensgestaltung wird

Wie Wellness zur Erhaltung der physischen und psychischen Gesundheit beitragen kann und zu einem Element der Lebensgestaltung wird, das wird im neuen Konzept der Präventionsklinik von RehaClinic in den Bädern von baden aufgezeigt. Gewinnen Sie einen ganzheitlichen Einblick in das Kuren von morgen in den Bädern von Baden.

Rainer Blaser, Direktor Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden

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Denise Bundi, CEO RehaClinic, Bad Zurzach

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15:30

Selbstbestimmtes Leben – Selbstbestimmtes Wohnen

Die demografische Alterung ist seit langer Zeit bekannt. Dennoch sind Altersfragen in Ge-sellschaft und Politik erst in den letzten Jahren stärker in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Dabei wird auch immer deutlicher, dass sich die Bedürfnisse künftiger Gene-rationen ändern werden, gerade auch der Wert der individuellen Selbstbestimmung spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Markus Leser unternimmt in seinem Referat eine gerontologische Zeitreise: Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass viele der sogenannten "neuen Projektideen" zum Wohnen im Alter oder zum Einsatz neuer Technologien bereits vor Jahrzehnten vorgeschlagen und teilweise auch umgesetzt wurden. Ein verzerrtes Bild von "Alter" forciert jedoch auch Widerstände bei der Umsetzung. Die Suche nach Antworten scheint stets getrieben von der Frage "Wer bezahlt?". Mit dem Blick in die Zukunft soll andererseits der Fokus mehr auf die Frage "Welches Angebot wollen wir?" gerichtet werden. Zuerst der Mensch, dann das Geld. Unter diesem Motto stellt der Referent anhand des Wohn- und Pflegemodells 2030 eine Vision für ein selbstbestimmtes Leben im Alter vor.

Dr. Markus Leser, Fachleiter Menschen im Alter, Curaviva

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16:30

Bewegende Orthopädie

Sich frei bewegen zu können, ist ein elementares Bedürfnis. Möglichst frei von Schmerzen. Und dies bis ins hohe Alter. Den wachsenden Ansprüchen an die eigene Mobilität versucht die moderne Medizin mit geeigneten Therapien (konservativ oder operativ) gerecht zu werden.
Was früher undenkbar schien, ist heute möglich – die Orthopädie geht in grossen Schritten voran. Dabei stellen sich berechtigte Fragen: Ist jeder Eingriff notwendig? Wer entscheidet? Was darf es kosten? Gibt es Limiten?

Das Referat gibt Einblick in die moderne Orthopädie und geht auf gesundheitspolitischen Fragen ein.

PD Dr. med. K. Eid, Chefarzt Klinik für Orthopädie und Traumatologie Kantonsspital Baden

17:30

Musikalischer Ausklang mit Many Beers After

 

ACHTUNG: Flurin Caviezel fällt leider krankheitsbedingt aus.

Als Ersatz sorgt die Jazzband Many Beers After für einen klangvollen Abschluss der EXPOsenio 2018.

 

 

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Im Alter auf den Hund gekommen?

Die Hundeschule Dogrelax aus Untersiggenthal zeigt auf, wie Hunde für ältere Menschen eine Bereicherung sein können. Ausserdem erleben wir im Aussenbereich mit Personensuchübungen, wie verblüffend der Spürsinn dieser Tiere ist.

 

Informationsstand (beim Eingang Halle 37)

- Informationsmaterial und diverse Flyer
- Ausgebildete Fachpersonen geben Auskünfte

 

Personensuche (Mantrailing)

Warum riecht der Hund so gut? Es liegt in der Natur des Hundes zu schnüffeln. Seine Nase hat 40 bis gegen 100 Mal mehr Riechzellen als der Mensch. Der für das Riechen zuständige Teil im Gehirn ist beim Hund ebenfalls grösser. Gut geschulte Hunde können im Team mit ihrem Menschen erstaunliche Sucharbeit zeigen.

Was machen Suchhunde? Sie finden unter anderem verlorengegangene – in unserem Falle versteckte – Personen aufgrund derer Geruchsspur.

Wie findet der Hund eine Person? Jeder Mensch verliert gut 40´000 Partikel von Haut oder Haar pro Minute, er scheidet solche auch in Form von Wasser über die Atemwege oder Schleimhäute aus. Wenn sich die Partikel (Zellen) zersetzen, werden Stoffwechselprodukte und Gase produziert. Diese kann ein gut ausgebildeter Suchhund auch nach mehreren Tagen noch wahrnehmen. Witterung und Umweltbeschaffenheit spielen dabei ebenfalls eine Rolle.
Der Hund nimmt den Geruch über einen Gegenstand auf, den diese Person auf sich getragen hat. So folgte er dem Geruch, der ihn zur gesuchten Person führt.

 

Wollen Sie vom Hund gefunden werden?

Start vor Eingang «Trafoplatz» – arbeitende Hundeteams kann man mit etwas Abstand begleiten.

- Eine freiwillige Suchperson geht weg
- Der Geruch wird von ihr abgenommen.
- Hund erhält Geruchsgegenstand vorgesetzt und startet
- Person wird irgendwo auf dem Gelände gefunden

 

Startzeiten:

Vormittag: 09.30, 10.30, 11.30

Nachmittag: 13.00, 14.00, 15.00, 16.00